BRYCK Startup Alliance nimmt Fahrt auf: Erste Programme, starke Partnerschaften, wachsendes Netzwerk

- BRYCK Accelerator startet mit 23 Teams aus 6 Ländern
- Mehr als 27 Millionen Euro Finanzierungen eingeworben
- Geschäftsführerin Philippa Köhnk kündigt weiter hohes Tempo an
Essen, 10. Juli 2026 – Sechs Monate nach dem operativen Start zieht die BRYCK Startup Alliance eine positive Zwischenbilanz. Mit einem sehr erfolgreichen Accelerator-Programm, neuen Formaten für wissenschaftsbasierte Gründungen, ersten Pilotprojekten, internationalen Kooperationen und einem deutlich gewachsenen Netzwerk hat BRYCK wichtige Meilensteine auf dem Weg zu einem führenden europäischen Deep-Tech-Ökosystem erreicht. Die BRYCK Startup Alliance gehört zu den zehn ausgewählten Startup-Factories in Deutschland, die von der Bundesregierung gefördert werden, um wissenschaftsbasierte Innovationen schneller in erfolgreiche Unternehmen zu überführen. Im ersten Halbjahr 2026 unterstützte die BRYCK Startup Alliance über 40 Teams und Startups in der frühen Aufbau- und Wachstumsphase sowie mehrere Scale-ups.
Accelerator mit starker erster Kohorte
Ein besonderer Meilenstein war der erfolgreiche Start des BRYCK Accelerators. Insgesamt 23 Teams aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien, der Schweiz, Estland und den USA wurden in das Programm aufgenommen. Die 55 teilnehmenden Gründerinnen und Gründer arbeiteten zwölf Wochen in fünf Zukunftsclustern an technologischen Innovationen für die Energie- und Klimawende, die Gesundheitsversorgung der Zukunft, nachhaltige Materialien, intelligente Gebäude sowie sichere digitale Infrastrukturen.
Beim BRYCK Portfolio Day am 30. Juni präsentierten die aktuellen Accelerator Teams und BRYCK Alumnis ihre Lösungen vor Investorinnen und Investoren, Industriepartnern und Vertreterinnen und Vertretern des Innovationsökosystems. Die Veranstaltung schuf neue Anknüpfungspunkte für Finanzierungen, Pilotprojekte und Kooperationen und unterstrich die wachsende Bedeutung der BRYCK Startup Alliance als Plattform für technologiegetriebene Gründungen.
Neben dem Accelerator wurden gemeinsam mit der Universitätsallianz Ruhr und den Cluster Initiatoren – LEG, VIVAWEST, RWE, E.ON, Evonik, RAG Aktiengesellschaft, EWG Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft – weitere Programme entlang der gesamten Startup Journey umgesetzt.
Mit frühphasigen Formaten wie Hackathons, Industry Challenges und dem bundesweiten GeneNovate Programm unterstützte BRYCK Studierende, Forschende und wissenschaftsbasierte Gründungsteams dabei, unternehmerische Kompetenzen aufzubauen und aus innovativen Forschungsergebnissen konkrete Gründungsvorhaben zu entwickeln.
Darüber hinaus konnten erste Pilotprojekte erfolgreich umgesetzt werden. Gemeinsam mit der RAG Aktiengesellschaft wurden im BRYCK Water Cluster neue Technologien zur optischen Wasseranalyse und KI-gestützten Prognose von Wasserzuflüssen angestoßen und unter realen Bedingungen getestet.
Auch beim Thema Finanzierung wurden wichtige Fortschritte erzielt. Seit dem Kick-off der BRYCK Startup Alliance im Oktober 2025 haben Startups aus dem BRYCK-Ökosystem mehr als 27 Millionen Euro Kapital eingeworben. Monatlich begleitet das Team rund zehn Startups aktiv bei ihren Fundraising-Prozessen.
Wachstum des Ökosystems und neue Heimat im Colosseum
Parallel zur Weiterentwicklung der Programme hat die BRYCK Startup Alliance ihr nationales und internationales Netzwerk erweitert. Die Zusammenarbeit mit anderen Startup Factories, neue Partnerschaften in Europa, Nordamerika, dem Nahen Osten und Asien sowie regionale Formate wie „Kohle meets Kölsch“ mit der Gateway Factory und xdeck stärken den Austausch zwischen Innovationsökosystemen und eröffnen Startups neue Zugänge zu Märkten und Kooperationen.
Ein weiterer Meilenstein war der Umzug in das Colosseum Essen. Der neue Standort entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Treffpunkt für Gründerinnen und Gründer, Unternehmen, Talente und Investorinnen und Investoren. Bereits heute nutzen 26 Unternehmen und 132 Menschen das Colosseum als Arbeits- und Innovationsort. Auch das Team der BRYCK Startup Alliance ist gewachsen: Mit 14 Neueinstellungen seit Jahresbeginn umfasst die Startup Factory inzwischen 39 Mitarbeitende.
Mit Blick auf das zweite Halbjahr steht der weitere Ausbau der Startup-Pipeline im Fokus. Das neue BRYCK Bootcamp schafft zusätzliche Unterstützung für frühphasige Teams, die aus ersten Ideen und Prototypen tragfähige Geschäftsmodelle entwickeln wollen. Gleichzeitig läuft bereits die Bewerbungsphase für die nächste Accelerator-Kohorte.
Philippa Köhnk, Managing Director der BRYCK Startup Alliance, sagt:
„Die ersten sechs Monate haben gezeigt, dass unser Ansatz gut funktioniert. Wir bringen Forschung, Talente, Industrie und Kapital an einen Tisch und schaffen daraus konkrete Marktchancen für technologiegetriebene Gründungen. Besonders die sehr gute Resonanz auf unseren Accelerator und die hohe Qualität der Teams bestätigen, dass das Ruhrgebiet das Potenzial hat, eine wichtige Rolle im europäischen Deep-Tech-Ökosystem einzunehmen. Um uns zu einem führenden Deep-Tech-Hotspot in Europa zu entwickeln, müssen wir jetzt weiter Tempo aufnehmen. Wir haben ehrgeizige Ziele: Bis 2030 wollen wir 200 skalierbare Deep-Tech-Startups beim Wachstum begleiten, die gemeinsam mehr als eine Milliarde Euro Venture Capital einwerben. Dafür werden wir unsere Programme und internationalen Partnerschaften weiter ausbauen und noch mehr wissenschaftliche Innovationen erfolgreich in den Markt bringen.“
Über die BRYCK Startup Alliance
Die BRYCK Startup Alliance ist ein Zusammenschluss von RAG-Stiftung, der Universitätsallianz Ruhr (Ruhr-Universität Bochum, TU Dortmund & Universität Duisburg-Essen), dem Wirtschaftsbündnis Initiativkreis Ruhr aus über 70 Unternehmen und Institutionen und dem Innovations- und Gründungszentrum BRYCK. Als eine von zehn im EXIST-Leuchtturmwettbewerb des Bundes ausgezeichneten Startup Factories fördert sie wissenschaftsbasierte Ausgründungen und beschleunigt den Transfer innovativer Technologien aus der Spitzenforschung in die Industrie. Ziel der Initiative ist es, ein europaweit führendes Zentrum für die Entwicklung wachstumsstarker Deep-Tech-Startups zu etablieren.